Eine Veranstaltung zum Umgang mit Wissen in der Gesellschaft
Österreich hat auf dem Weg zur Wissensgesellschaft durch Vertreibung und Auswanderung viel Wissen verloren. Gleichzeitig hat unser Land durch Immigration wertvolles Wissen gewonnen.
Umgang mit Wissen in der Gesellschaft
Österreich würdigt mit einem „Fest der 1000“ aus- und eingewanderte Intellektuelle – und begibt sich auf die Suche nach einem neuen Leitbild für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen in der Gesellschaft.
1000 Porträts auf 175 Bäumen des Wissens
Das „Fest der 1000“ wurde eingeleitet mit der Aufstellung von 175 Knowledge Trees in der Wiener Innenstadt, auf denen die 1000 Persönlichkeiten portraitiert werden. Am 21. Mai 2008 – dem UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt – fand der Festakt statt. Das Fest wurde am Wiener Minoritenplatz von Bundesminister Dr. Johannes Hahn und dem Präsidenten der österreichischen UNESCO-Kommission Prof. Hans Marte eröffnet. Die Skulptur "Säule des Wissens" von Prof. Helmut Margreiter wurde feierlich enthüllt.
Pfad der 1000
Ein Pfad der 1000 zog sich mit den 1000 Portraits von aus- und eingewanderten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft durch die Wiener Innenstadt.
Auf dem Pfad wurden Lesungen mit Werken von aus- und eingewanderten Literaten gehalten. Der Pfad endete in der Alten Aula der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit einer Gala, wo in Gesprächen mit Aus- und Eingewanderten Migrationsmotive und –erfahrungen reflektiert, das Leitbild für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen präsentiert und Musik von aus- und eingewanderten Komponisten dargeboten wurde.